Die Tigernuss (auch als Chufa oder Cyperus esculentus bekannt) ist in den letzten Jahren zu einem globalen Trendprodukt im Bereich funktionelle Lebensmittel geworden. Besonders in Europa und Nordamerika steigt die Nachfrage nach natürlichen, nährstoffreichen Zutaten – und Tigernuss passt perfekt in diese Kategorie. Für B2B-Lieferanten bietet sie nicht nur eine neue Wachstumschance, sondern auch die Möglichkeit, bestehende Kunden zu binden und neue Märkte zu erschließen.
Tigernuss enthält etwa 30 % Ballaststoffe, was sie zu einer hervorragenden Ergänzung für glutenfreie Backwaren, Müslis und Snacks macht. Außerdem liefert sie reichlich Vitamin E (ca. 7 mg pro 100 g), Magnesium, Eisen und Mangan – Mineralien, die bei der Stoffwechselregulation, der Immunfunktion und der Hautgesundheit helfen. Im Vergleich zu Mandeln oder Walnüssen hat Tigernuss einen niedrigeren Fettgehalt (ca. 15–20 %), aber einen höheren Anteil an löslichen Ballaststoffen – ideal für gesunde Ernährungskonzepte.
Sie können Tigernuss in verschiedenen Formen anbieten: als ganze Nuss, gemahlenes Mehl, Öl oder sogar als Pulver für Smoothies. In der Backindustrie wird sie bereits für glutenfreie Kuchen, Cracker und Energy Bars verwendet – besonders beliebt in Deutschland und Österreich. Auch in der veganen Kosmetikbranche entdecken Hersteller ihre feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften. Ein Beispiel aus der Praxis: Eine deutsche Süßwarenfirma berichtet von einem Umsatzplus von 22 % innerhalb von 6 Monaten, nachdem sie Tigernuss in ihre Premium-Snacklinie integriert hatte.
Im Gegensatz zu traditionellen Nüssen wie Cashew oder Pistazie ist Tigernuss hypoallergen und leicht verdaulich – ein entscheidender Vorteil für Marken, die auf „clean label“ setzen. Zudem ist sie klimaresistenter und benötigt weniger Wasser als andere Ölnüsse. Das spricht nicht nur Umweltbewusste an, sondern auch internationale Einkaufsabteilungen, die nach nachhaltigen Lieferketten suchen.
„Haben Sie Tigernuss bereits in Ihre Rohstoffliste aufgenommen?“ fragt ein großer europäischer Food-Importer in seiner jüngsten Anfrage an chinesische Lieferanten. Die Antwort lautet oft: „Noch nicht – aber wir planen es.“